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Katholischer Kindergarten 
St. Theresia

Einleitung
Ziele und Vorstellungen
Aktivitäten und Angebote
Räumlichkeiten
Öffnungszeiten
Beiträge

Einleitung

"Darf ich nun die wichtigste und nützlichste Regel jeder Erziehung aufstellen? Sie heißt nicht Zeit gewinnen, sondern Zeit zu verlieren."
(Jean Jacques Rousseau)


Wenn ihr Kind in den Kindergarten kommt, sind die nächsten drei oder vier Jahre mit die entscheidendsten in seinem Leben. Ein Kindergarten ist heute nicht mehr die Aufbewahrungsstätte, wie es früher einmal gesehen wurde. Das Kind trennt sich in der Regel zum ersten Mal von seinen Eltern, begegnet anderen Kindern in größeren Gruppen und muss hier vollkommen neue Fähigkeiten und Verhalten erlernen. Soziale, kognitive und motorische Fähigkeiten werden weiterentwickelt und erlernt. Der Kindergarten ist heute auch ein Ort der Bildung. Die wichtigsten Grundsteine für die späteren Fähigkeiten der Kinder werden hier angelegt. Für einen Erwachsenen wäre es schwere Arbeit, sich so vielseitig weiterzuentwickeln. Auch für Kinder ist unser Alltag nicht immer einfach. Es verlangt von uns allen viel Respekt, Interesse und Einfühlungsvermögen für die kindlichen Belange, damit die Kinder sich wirklich wohlfühlen.

"Alle Tränen sind salzig; wer das begreift, kann Kinder erziehen, wer das nicht begreift kann sie nicht erziehen."
(J. Korzcak)

Pädagogische Ziele und Vorstellungen

Unsere pädagogischen Arbeit umfasst die Förderung der Sinneswahrnehmungen, die kognitive Erziehung, der Konzentration, der Natur- und Umweltbegegnung, sowie der emotionalen, religiösen und sozialen Erziehung des Kindes.

Die Sinne werden in unserer Gesellschaft zu stark beansprucht oder vernachlässigt. Wir sehen es als unsere Aufgabe, alle Sinne (sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken) erfahrbar zu machen. Die Förderung der Sinne ist uns eine wichtige Grundlage für die kognitiven Erziehung. Jedes Kind ist wissbegierig. Daher sind kreative Lernanreize, verbunden mit Sinneswahrnehmungen, die Spaß und Freude bringen, zur geistigen Entwicklung des Kindes unbedingt notwendig. Wenn das Kind in die Schule kommt, wird von ihm ein hohes Maß an Ausdauer und Konzentration gefordert. Wir wissen, dass sich die Konzentrationsfähigkeit mit entsprechendem Spielmaterial gut steigern lässt. Damit erleichtern wir den Übergang vom Kindergarten zur Schule.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Natur- und Umweltbegegnung. Das Umwelterleben des Kindes erstreckt sich nicht nur auf Pflanzen und Tiere, sondern auch auf die Elemente Wasser, Feuer Luft und Erde. Der Wechsel der Jahreszeiten, Tag und Nacht gehören auch zu den Umwelterfahrungen der Kinder. Umwelterfahrung ist in unseren Augen auch, sich im Verkehr zu bewegen und den Umgang mit Maschinen und Gegenständen zu erlernen. Der Wissensdurst der Kinder ist unersättlich: warum hat eine Pflanze Blätter, warum ist die Erde rund? Sie lernen Reime, Lieder und Spiele. Alltägliches und Außergewöhnliches und zwar nicht, weil jemand das von ihnen verlangt, sondern einfach, weil es ihnen Spaß macht, weil sie Freude am Neuen haben. In unserem Kindergarten wird diese Lust am Lernen gefördert, geduldig und ohne Leistungsdruck, z.B. durch Experimente, Naturbetrachtungen, Gespräche etc.

Die emotionale und religiöse Erziehung ist uns ein wichtiges Anliegen. Emotionales Erleben heißt für das Kind, Beziehungen aufzubauen, sich zu streiten und zu versöhnen, sich selbst zu erfahren, mitzufühlen und vieles mehr. Im Kindergarten macht das Kind die Erfahrung: da ist noch etwas, neben meiner Familie, zu dem ich gehöre. Und zwar nur ich, ohne meine Eltern. Wir unterstützen diese Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder durch: Gemeinschaftsspiele, Kreisspiele, gemeinsames Frühstücken und- feiern von Festen, Turnen uvm. .
Wir gehen davon aus, das wir Menschen religiöse Fragen haben. Gerade Kinder sind große Philosophen. Sie fragen buchstäblich nach Gott und der Welt. Wir geben ehrliche Antworten. Wir erzählen nichts, was wir später zurücknehmen müssen. Wir versuchen Fragen eher offen zu halten, als falsche Antworten zu geben. Wichtig für uns ist es, religiöse Fragen den Kindern bewusst zu machen, die Vorraussetzungen für eine eigene Antwort des Kindes zu entwickeln und mögliche Antworten anzubieten.

Zur Förderung der sozialen Erziehung ist es für uns wichtig, dass die Kinder sich im Kindergarten wohlfühlen, und mit Freude am Leben in der Gruppe teilhaben. Dazu gehört, dass sie sich angenommen fühlen. Nur so können sie ihre Wünsche und Bedürfnisse frei äußern, und nur so haben wir die Möglichkeit, auf die Interessen und Wünsche der Kinder einzugehen.
Den Kindern soll jedoch auch deutlich werden, dass in einer Gruppe bzw. Gemeinschaft Regeln zu beachten sind. Spielen, Schmusen Streiten, Raufen, das alles gehört zum Kindergartenalltag. Das Kind muss mit den anderen auskommen: den Weinerlichen, den Aggressiven, den Stillen und den Lauten. Es lernt dabei, dass jeder mal Sieger, mal Verlierer ist. Das es jedem mal gut und mal schlecht geht. Es lernt auch über seine Gefühle zu sprechen: dass es fröhlich ist, weil ihm Achmed zwei Tomaten abgegeben hat, oder dass es wütend auf Anna ist, weil die den schöneren Turm kaputt gemacht hat, und das zum dritten Mal!
Im Kindergarten schließen Kinder ihre ersten Freundschaften, die halten ein paar Tage oder ein Leben lang. Kinder lernen hier auch, was es heißt, wenn die Freundin wegzieht, oder wenn sie plötzlich nur noch mit dem "doofen Klaus" spielt. Wie wichtig Freundschaft für Kinder in diesem Alter ist, zeigt die gängige Drohung: "Wenn du das tust, bist du nicht mehr mein Freund!".

Unsere Aufgaben:
  • Wir helfen den Kinder zu verantwortlichen, emanzipierten und neugierigen Menschen zu werden.
  • Wir sprechen mit den Kindern über Gott. Wir machen Kindern religiöse Fragen bewusst.
  • Wir fördern die Integration des Kindes in die soziale Wirklichkeit. Deshalb unterstützen wir verstärkt die Integration fremdsprachiger Kinder.
  • Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Wir fördern das Einleben in bewährte Strukturen, Ordnungen und Regeln.
  • Wir erziehen ohne Zwang, jedoch mit Konsequenz und Toleranz.
  • Wir geben dem Kind Raum und Zeit für selbstbestimmte Spiele.
  • Wir begrüßen besonders die Mitwirkung der Eltern an unserer Arbeit.
  • Unsere Arbeit ist eine offene Arbeit. Das heißt, dass wir mit allen Beteiligten wie Eltern, Gemeinde, Schule, Kirche, Caritas, Jugendamt, Therapeuten und Ärzten, sowie mit den benachbarten Kindergärten zusammenarbeiten.
  • Wir fordern: "... nicht das Kinder alles tun können, was sie wollen, verlangen aber, dass sie das wollen, was sie tun." (Piaget)
Aktivitäten und Angebote

Als Kindergarten in Rohrbach fördern wir den direkten Bezug der Kinder mit ihrem Stadtteil. Deshalb organisieren wir Besuche bei den Bauern und nehmen z.B. an der Erdbeer-, Kartoffelernte teil und helfen bei der Weinlese. Wir besuchen die ansässigen Handwerker und Gewerbetreibenden wie Bäckerei, Metzger, Schneider, Blumenhändler und gehen in den Supermarkt und das Schreibwarengeschäft. Auch die Kirche und das Pfarrbüro werden von uns besucht.
Wir beten, singen, hören und erleben gemeinschaftlich biblische Geschichten.
Zu unseren Bewegungsangebot gehören der Waldtag, Schwimmen, Turnen, freies Spielen im Hof und auf der Wiese.
Kreative Angebote sind Backen, Weben, Malen, Basteln, Säen, Pflanzen und Töpfern.
Bei den rhythmisch-musikalischen Angeboten untermalen wir Geschichten mit Musikinstrumenten und bieten den Kindern Grunderfahrung mit Instrumenten.

Unser Wochenablauf

Montag: Waldtag, spielen und erleben
Dienstag: Koch- und Backtag
Mittwoch: Putzen des Rathausplatzes (altersgemischte, getrennte Gruppen)
Donnerstag: Getrennte Gruppen (Vorschulerziehung, Alternativprogramm für die anderen Kinder), nachmittags Turnen
Freitag: Papierentsorgung

Zusätzliche monatliche Angebote
1 x monatlich Donnerstag Nachmittag für Vorschulkinder
1 x monatlich gehen wir nachmittags schwimmen
1 x monatlich findet ein Eltern-Kind-Nachmittag statt

Ein Tag in unserem Kindergarten aus Kinderaugen


Öffentlichkeitsarbeit zusammen mit den Eltern
Wir bieten themengebundene Abende für unsere Eltern an. Themen sind z.B.
  • gesunde Ernährung, Kochkurse
  • die Erziehungsberatungsstelle stellt sich vor
  • Bücherforum
  • Ergotherapie
  • Erste Hilfe bei Kinder

Zusammenarbeit mit dem Träger
Als katholischer Kindergarten ist es uns wichtig am Gemeindeleben aktiv teilzunehmen. Z.B. das Mitgestalten von Gottesdiensten und Mitwirken bei festlichen Anlässen. Wir bemühen uns, unsere Arbeit der Gemeinde durch Teambesprechungen mit dem Pfarrer transparent zu machen. Dazu laden wir den Träger und die Kindergartenbeauftragten zu unseren Veranstaltungen ein.

Räumlichkeiten
  • Mehrzweckraum (Kochen, Rollenspiele, Bauen, Lesen, Tischspiele u.a.)
  • "Atelier" (mit Doppelpodesten)
  • Werkstatt
  • Waschraum
  • Turnraum
  • Außenspielbereich mit Wiese, Hof und Spielgeräten
Öffnungszeiten

Montag-Freitag
Vormittags 8.00 Uhr - 12.30 Uhr
Nachmittags 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Freitag nachmittags geschlossen!

Elternbeitrag

Für das Erstkind Euro 70
Für das Zweitkind Euro 40
Die Beiträge werden zu Beginn des Monats per Einzugsermächtigung abgebucht.

Zusätzlich werden halbjährlich für Koch- und Backaktivitäten ca. Euro 10 pro Kind eingesammelt.